
Kloster Reisach
Geschichte
Nach den Plänen von Johann Baptist Gunetzrhainer errichtete Abraham Millauer das Karmelitenkloster in Reisach. Es gilt bis heute als Juwel des Inntals. Die Grundsteinlegung erfolgte 1732, fertig gestellt wurde es 1746. Die Kirche wurde in nur zwei Jahren - von 1737 - 1739 - errichtet. Nach der Aufhebung 1802 genehmigte König Ludwig I. 1835 die Wiedererrichtung des Klosters.
Sehenswürdigkeiten
Die Klosteranlage und der Turm mit der schönen Zwiebelhaube vor der Gebirgskette sind vielen Urlaubern ein vertrautes Bild. Die ungewöhnliche Innengestaltung - ein durch Säule gegliedertes Langhaus, halbkreisförmig gerundete Schmalseiten und ein muldig abgerundetes Tonnengewölbe - und die höfisch gediegene Rokokoausstattung zeichnen die Kirche als bedeutenden Sakralbau des 18. Jahrhunderts in Bayern aus. Das Hochaltarblatt und die Bilder der vorderen Seitenaltäre schuf der Münchner Hofmaler Balthasar Albrecht, die vier Seitenaltäre stammen von Johann Baptist Straub.
Führungen
Das Kloster und die Bibliothek sind nur im Rahmen von Führungen zu besichtigen. Termine finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.
Bildergalerie
Interaktive Freizeitkarte
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